Im Niedrigzins Umfeld machen Bausparverträge keinen Sinn mehr. Doch
Banken drehen ihren Kunden solche Verträge gern zusätzlich zum
Hauskredit an – und verdienen prächtig. Die „Welt“ hat nachgerechnet.
Bausparverträge lohnen sich bei Niedrigzinsen nicht
as an example :
Dem widersprechen die Bausparkassen vehement. Die
„Welt“ hat in Zusammenarbeit mit der Bausparkasse BHW ermittelt, für wen
sich ein Bausparvertrag lohnt. Es wurden drei Szenarien für eine Baufinanzierung
über 300.000 Euro mit vergleichbaren monatlichen Raten berechnet. Im
ersten Fall vereinbaren die Kunden ein klassisches Tilgungsdarlehen,
auch Annuitätendarlehen genannt, dessen Restschuld von 181.805 Euro nach
zehn Jahren Laufzeit abgelöst werden muss. Diese Restschuld ist dann
dem Risiko einer eventuellen Marktzins-Änderung ausgesetzt.
Die dritte Variante ist für Bauspar-Fans, die nichts dem Zufall überlassen wollen und daher die gesamte Finanzierung von 300.000 Euro über das Festdarlehen einer Bausparkasse stemmen, das mit festen Konditionen am Ende getilgt wird. Auch hier gilt die 3,7-Prozent-Schwelle.

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